Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Bereiche einer Gebäudehülle, die aufgrund zu geringen Wärmeschutzes erhöhten Wärmeabfluß aus dem Gebäude ermöglichen (erhöhte Wärmestromdichte). Der Abfluß der Wärme führt in der Folge zur Abkühlung der inneren Bauteiloberflächen.

Kommt es durch diese Abkühlung zur Unterschreitung der Taupunkttemperatur, so entstehen Tauwasserschäden. Wird die Taupunkttemperatur nicht unterschritten, so können sich Wärmebrücken jedoch nach einigen Jahren trotzdem durch verstärkte Staubablagerungen und deutlich sichtbare dunkle Verfärbungen abzeichnen.

Prinzipiell unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Wärmebrücken:


1. Wärmebrücken die durch stoffliche Unterschiede im Bauteil unterschiedlich starken Wärmestrom hervorrufen, z.B. Betonstützen in einer Mauerwerkswand, ein Beton- oder Stahlträgersturz eines Fensters in einer Mauerwerkswand oder Fenster-und Türanschlüsse.


2. Wärmebrücken die durch Ihre Form zu erhöhtem Wärmestrom führen, z.B. ausspringende Gebäudeecken, auskragende Balkonplatten, herausragende Wandvorlagen oder Überzüge eines Flachdaches.



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